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31. Oktober – Samhain
Halloween, Ahnennacht, Fest der Toten, All Hallows Eve,
Hallowmass, Samana, Samhuinn, Samonios, The Feast of Sam-fuim, Geimhreadh,
Shadowfest (Strega), Martinmas or Old Hallowmas (Scottish/Celtic)

Samhain ist die Nacht, in der die Schleier zwischen den Welten der Lebendigen und der Toten am dünnsten sind. Der Tradition nach, können die Verstorbenen in dieser Nacht frei auf der Erde umherwandeln. Dies ist das wunderbare Geheimnis der Samhain- Nacht: Das Versprechen des Lebens nach dem Tode und der Wiedergeburt. Nachdem wir im Garten der Göttin gespielt haben, heißt uns nun der Gehörnte Gott in seinem Reich willkommen. Die Kelten feierten in dieser Nacht ihr Neujahrsfest. Die irische Göttin Morrigan erschien als Rabe. Sie beherrschte Samhain und segnet die, zu dieser Zeit Geborenen mit Visionen und Kraft. Die Feste der Druiden fanden jeweils 40 Tage nach einer Sonnenwende oder nach einer Tag- und Nachtgleiche statt. Die Nacht auf den 1. November, Samhain, war ihr grösstes Fest. Der Sommer hatte mit dem Tag geendet, der Winter und das neue Jahr fingen erst wirklich mit dem nächsten Tag an. Die dazwischen liegenden 12 Stunden fielen zwischen die Zeiten: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wurden eins.

Die Natur verabschiedet sich vom Sommer. Die Pflanzen trennen sich von ihren Seelen. Im Frühling wird die Seele sich einen neuen Körper suchen - und die Natur wird wieder erwachen. Jetzt aber muss das alte Feuer sterben. So will es die Tradition. Darum wird die Glut mit Eichenlaub überdeckt. Und es wird dunkel und still. Rauch steigt zum Himmel. Der Rauch des Dankes. Dank für das alte Jahr. Der Rauch wird stärker. Da und dort schimmert ein Licht durch und dann: Der Durchbruch des neuen Feuers. Das Hell hat über das Dunkel gesiegt. Neujahr kann beginnen. "Danke für die Gaben des Sommers!" Muss es in dieser Nacht wieder das laute, oberflächliche Treiben des Halloweens sein? Oder für einmal das stille Besinnen auf die wahren Werte des Lebens? Danken wir der Natur und der großen Kraft für die guten Tage mit einem sinnvollen Zeichen und bitten wir für die kommende kalte Zeit, in der wir uns näher sind, als sonst je, um die Wärme in unseren Herzen füreinander.

Symbole: Kessel, Jack o'Lantern, Masken, Feuer und Besen

Altar-Schmuck für Samhain: Äpfel, Haselzweige- und nüsse. Ein Weidenkorb mit rot – schwarzen Eiern, etwas Fisch. Rote und schwarze Kerzen – eine für die Göttin. Rote oder Schwarze Kleidung.

Trank- und Speiseopfer: gewürzten Rotwein ( Glühwein), Gewürzkuchen

Alraune und Beifuss verbrennen, Die heiligen Düfte aufnehmen  und die Visionen und Erinnerungen aufsteigen lassen. Kreuzweise geschnittenen Apfel und rotes Getränk herumreichen. Zeitnehmen um mit denen zu sprechen, die im vergangenen Jahr durch den Schleier zwischen den Welten gegangen sind.Auf einen Zettel schreiben, was man nicht mit ins neue Jahr nehmen möchte und im Kessel mit folgenden Worten verbrennen:

Mit Feuer reinige ich.

Mit Feuer verbrenne ich.

Mit dem Enden des Jahres mögest auch Du enden.

Mit dem Beginn des neuen Jahres lass uns scheiden

 

HEKATE RÄUCHERUNG
nach Gernia Dunwich's Buch
WiccaCraft: The Modern Witch's Book of Herbs, Magick, and Dreams

1/2 TL getrocknete Lorbeerblätter
1/2 TL getrocknete Pfefferminzblätter
1/2 TL getrockneter Thymian
1 Prise Myrrhe
1 Prise Weihrauch
13 Tropfen Zypressenöl
3 Tropfen Kampferöl

In einem Mörser die getrockneten Kräuter zermalen. Myrrhe und Weihrauch vorsichtig darunter mischen und das Öl in die Mischung tropfen.
Am besten in einem verschraubbaren Glasbehälter aufbewahren. Am besten zwei Wochen lagern und ziehen lassen vor dem Gebrauch.